39 Figeac – Cajarq

Sonntag, 9.Mai 2004, 30,5 km

Wetter: Kleine Schauer, bedeckt, teilw. Sonne, ab 11:00 ohne Anorak

Es geht 150 m hinauf, dabei wird mir schön warm. Oben zunächst durch lichten Laubwald. Wetter schaut nicht schlecht aus.

Schöner Höhenweg mit toller Aussicht. In Faycelles neugotische Kirche,       Laudate . Gemütliche Straße Richtung Beduer, den Matschweg über die nasse Wiese habe ich umgangen. Regenschauer. Rast in Haltehäuschen, fühle mich heute etwas schlapp. Vielleicht hilft eine Tafel Schokolade.

Weiter auf nichtssagendem Weg nach Grealou, überhole dabei mehrere Pilger. Bin immer noch schwach. Gucke müde immer auf den Boden, verpasse deshalb Abzweig und gehe einfach die Straße weiter, ist eh kürzer. In solchen Fällen bewährt sich eine Karte auf der ansonst sehr gut markierten Strecke. 80 m Anstieg erscheinen mir endlos. Liegts daran, dass es plötzlich warm wird?

Schotterabstieg steil hinunter nach Cajarc, den Abstecher zu einer mannshohen Felsenquelle leiste ich mir, schön kühl!

Großes Gaststättenzimmer direkt an der Brücke über den Lot, 3 Bier in belebter Bar, Tagebuch. Abendspaziergang 2 km zur Chapellette, ein Weg, den ich morgen auch gehen muss. Entspanntes Sitzen am Ufer des Lot unter Platanen, Abendsonne, Heimtelefonat mit Flo und Beni.

…und hier wurde Françoise Sagan geboren, man möcht’s nicht glauben!

Abendessen, ohne Fleisch: Omelett, Salat, Eis. Wenn man kein Fleisch will, fällt den Franzosen immer nur Omelett ein.

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