Vorgeschichte

 Der Wunsch, den Jakobsweg selber einmal ganz von Ulm bis Finisterre zu gehen, ist schon verhältnismässig alt. Weihnachten 1999 schenkte mir Margret ihren Text über den Jakobsweg – sie hatte ihn auf das Jahr 2004 datiert – zusammen mit einem Reisebericht.
Im Frühjahr 2001 besuchten wir das Kloster Wettenhausen. Dabei entdeckten wir im Eingangsbereich ein altes Bild der Jakobswege. Auf Margrets Bemerkung hin, dass wir den ja auch gehen wollten, erzählte uns die Schwester in der Pforte, dass ein Mann, dessen Frau nach schwerer Krankheit verstorben war, diesen Weg kürzlich gegangen sei. Wir haben uns angesehen und uns gefreut, gesund und glücklich zu sein. Von Margrets Krankheit ahnten wir nichts. Zwei Jahre später, im Sommer 2003, starb sie.

Im Herbst löste ich mein Architekturbüro auf und machte mich im Frühjahr 2004 auf den Weg.

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